20 Prozent der oö. Jugendlichen mit Migrationshintergrund absolvieren nach der Pflichtschule keine weiterführende Ausbildung. Das Risiko, direkt nach der Pflichtschule am Arbeitsmarkt als Hilfsarbeiter/in zu landen, ist im Umfeld von Städten und im ländlichen Raum im Westen Österreichs (auch OÖ) fünf Mal so hoch wie in Ostösterreich. Zurückzuführen ist die Benachteiligung beim Bildungseinstieg hauptsächlich auf den sozialen Hintergrund. Eine besondere Situation gibt es bei jugendlichen Asylwerbern: Weil Lehre als Beschäftigungsverhältnis gilt, können sie nur eine weiterführende Schule besuchen.