Die Schüler/innen der 4. Klassen der Volksschulen Langenstein und St. Georgen haben sich mit der Geschichte ihres Ortes vor ca. 70 Jahren auseinandergesetzt. Im Religionsunterricht erfuhren sie über die Hintergründe der NS-Zeit und vom Leid, das damals vielen Menschen im Konzentrationslager Gusen widerfahren ist. Sie haben von mutigen Menschen gehört, die den Nationalsozialisten die Stirn geboten hatten. Etwa der blinde Otto Weidt, der in Berlin für einige jüdische Mitbürger/innen zum Lebensretter wurde, weil er sie versteckt hatte. Sehr beeindruckt hat die Kinder das Wirken von „Papa Gruber“, dem „Engel in der Hölle von Gusen“. Die Jugendlichen der 4. Klassen der Neuen Mittelschule Luftenberg setzten sich in den Fächern Deutsch, Geschichte und Religion mit dem Nationalsozialismus auseinander. Bei einer Gedenkfeier haben sie durch Lieder und selbstverfasste Texte Gefühle, Wünsche und Sehnsüchte der Häftlinge zum Ausdruck gebracht. Die Volksschüler/innen haben Otto Weidts Leben szenisch dargestellt. Schließlich legten alle beim Kunstwerk „Open Hearts“, das für 420 getötete Kinder errichtet worden ist, Blumen nieder.
Sicherheits-Risiko
Das Mauthausen Komitee Österreich fordert den Rücktritt des Linzer Sicherheits-Stadtrates Detlef Wimmer. Die Forderung wird mit der Faktenlage begründet, dass das Bundesheer dem Politiker wegen rechtsextremer Kontakte eine Laufbahn als Berufsoffizier verweigert hatte und er nun aus demselben Grund auch bei der Miliz in den Reservestand „entordert“ wurde.