Sie ist die Insel, die Paulus durchwandert hat, hier soll Aphrodite die Erde betreten haben. Die KirchenZeitung lädt ein, in den Semesterferien 2013 die Geschichte, Kultur und die landschaftliche Schönheit Zyperns zu entdecken.
Orangen und Zitronen im Landesinneren, Felsbuchten und Kieselstrände an den Küsten: Die Landschaft Zyperns ist vielfältig. Schon in der Antike galt sie als die fruchtbarste unter den Inseln des Mittelmeers – und als der sagenhafte Geburtsort der Aphrodite. Heute finden sich auf der „Insel der Götter“ zahlreiche Wahrzeichen des christlichen und islamischen Glaubens. Frühchristliche Basiliken, Minarette von Moscheen und gotische Kathedralen, die in muslimische Glaubensorte umgewandelt wurden, stehen Seite an Seite und zeigen doch bildhaft, wie zerrissen das Land ist. Seit 1974 ist die Insel in die nördliche Türkische Republik und die südliche Republik Zypern geteilt. Soldaten der Vereinten Nationen bewachen die Grenze, die mitten durch die Hauptstadt Nikosia verläuft. Seit einigen Jahren dürfen Reisende sie passieren und die nördlichen Ortschaften besuchen.
Auf den Spuren der Apostel. In der einst blühenden Hafenstadt Paphos steht eine Marmorsäule, die leicht zu übersehen ist. Sie ist eine der Stationen auf der achttägigen KiZ-Reise, ein Zeichen am Weg des Apostels Paulus durch das Land. „Vom Heiligen Geist ausgesandt, zogen sie nach Seleuzia hinab und segelten nach Zypern“, berichtet die Apostelgeschichte vom Beginn der Missionsreise, die Paulus im Jahr 45 gemeinsam mit Barnabas und Johannes Markus von Salamis nach Paphos unternahmen. Ein Tagesausflug führt zum Barnabas-Kloster in der Nähe von Salamis, wo das Grab mit den Gebeinen des Heiligen zu sehen ist.
Land und Leute. Eine Halloumi-Käserei besuchen, Wein verkosten und in alten Gassen mit den Menschen ins Gespräch kommen, all das ist im Reiseprogramm vorgesehen. Für eine Begegnung mit der Orthodoxie wurde der Erzbischof von Zypern, Chrysostomos II., angefragt. christine grüll
- Reiseprogramm unter www.kirchenzeitung.at/reisen