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„Ich hielt mein Kind im Arm, aber es war schon tot“

Kinderzimmer und Wickelplatz, alles war schon eingerichtet. Alle freuten sich auf die Geburt von Selma. Doch dann starb sie, kurz bevor sie das Licht der Welt erblicken sollte, plötzlich im Mutterleib. Wie er mit diesem Schicksalsschlag umging, erzählt ihr Vater Wolfgang Federmair. In einem berührenden Brief wendet er sich an seine verstorbene Tochter.
Ausgabe: 2012/22, Tod, Todgeburt, Wolfgang Federmair, Schicksalsschlag, Tag des Lebens , Geburt
29.05.2012
- Paul Stütz
Der 28. August 2007 ist der Tag, als Wolfgang Federmair seinen Glauben verlor, der Tag, als seine Welt zusammenbrach, als seine zweite Tochter, Selma, unmittelbar vor der Geburt verstarb.
Bereits in den frühen Morgenstunden hatte die erste Tochter, die damals zweijährige Jana, Wolfgang Federmair und seine Frau mit lautem Weinen geweckt. „Sie hat sich sonst ganz selten in der Nacht gemeldet“, erzählt Wolfgang Federmair. Der Grund ist für ihn im Nachhinein klar: „Sie hatte mit dem Baby im Bauch schon eine Verbindung aufgebaut und wusste es irgendwie schon.“ Dennoch: Nach dem Mittagessen ging das Ehepaar mit guter Zuversicht ins Krankenhaus. Sechs Tage nach dem errechneten Geburtstermin schien alles in geordneten Bahnen zu verlaufen. Bald, so hofften Wolfgang Federmair und seine Frau Gudrun, würden sie ihr zweites Kind fest an sich drücken können. Alles war schon eingerichtet für die Ankunft des zweiten Kindes: das Kinderzimmer, der Wickelplatz, die Babykleidung.
Stunden später wurde das Unfassbare zur Gewissheit. „Meine Frau musste das bereits kurz vorher verstorbene Kind zur Welt bringen. Danach hielt ich mein Baby im Arm, aber es war schon tot“, sagt Wolfgang Federmair. Die Ärzte sprachen von plötzlichem Kindstod. Trotz aller ­Untersuchungen konnte keiner dieses Unglück erahnen.
„Ich  stand  unter  Schock, musste mich hinlegen, gleichzeitig war  ich aber ganz still, konnte zuerst  gar nicht richtig weinen.“

Tabuthema Totgeburt. Während der Tod das Ehepaar Federmair in eine tiefe Traurigkeit stürzte, kam zugleich schon die Sorge: „Wie sollen wir es den Großeltern, Onkeln und Tanten beibringen?“ Alle warteten eigentlich auf eine freudige Nachricht. „Unsere Familien waren da ein großer Rückhalt. Auch sind uns meine Frau und ich noch viel näher gekommen. Wahrscheinlich haben wir auch deshalb keine psychologische Betreuung gebraucht.“ Manche der Bekannten, Nachbarn und Kollegen mieden jedoch den Kontakt zu ihm, erinnert sich Wolfgang Federmair. „Nach dem Tod meiner Tochter bin ich mir teilweise wie ein Aussätziger vorgekommen. Die meisten Leute haben wohl nicht gewusst, was sie sagen sollen. Das Thema Totgeburt ist in der Gesellschaft eindeutig ein Tabu, das verdrängt wird. Dabei gehört der Tod auch zum Leben dazu“. Und gerade bei so einem Schicksalsschlag ist es wichtig, darüber zu reden, das Gespräch zu suchen, betont er.  
„Sehr helfen kann auch, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Man ist dann nicht so allein in seiner Trauer.“ Für ihn ist das auch ein Grund, die Öffentlichkeit zu suchen: anderen zu zeigen, dass sie mit ihrem Schicksal nicht allein sind. Rückhalt spürte der Berufsschullehrer in seiner Situation von verschiedenen Mitgliedern der Pfarre, insbesondere Pater Honorius, zu dieser Zeit Pfarrer in Sattledt. „Er hat uns gesagt, vergesst bei der Verabschiedung nicht auf eure Tochter Jana. Das war ein sehr wichtiger Hinweis.“
Bei der Trauerfeier, für die die engsten Familienmitglieder sehr persönliche Texte aussuchten, wählte Jana sich ihr persönliches Lieblingslied aus: „Alle Vögel sind schon da“. Wolfgang Federmair kommen heute noch Tränen, wenn er davon erzählt.
„Für mich war es überraschend festzustellen, dass sich schon kleine Kinder sehr viele Gedanken und Sorgen machen“, meint Wolfgang Federmair. Jahre nach dem Tod ihrer Schwester hat Jana ein Lied komponiert mit dem Titel: „Mein Kind ist gestorben. Ich weine den ganzen Tag“. Große Sorgen machte sie sich auch bei der Geburt von Helene, der Schwester, die vor drei Jahren gesund zur Welt kam.

Nicht aus dem Weg gehen.
Wolfgang Federmair und seine Frau haben ein Bild von ihrer verstorbenen Tochter in einen Rahmen gegeben, um sich immer an sie erinnern zu können. „Sie bleibt in unserem Herzen“, sagt Wolfgang Federmair. Mit seinem Glauben, den er eigentlich schon verloren hatte, tut sich Wolfgang Federmair heute schon wieder etwas leichter.  Jedoch habe er auch in der Zeit der Zweifel stets einen großen Wert in der Pfarre gesehen, sagt er: „Ich habe hier Menschen gefunden, die einem in schwierigen Zeiten nicht aus dem Weg gehen."

„Schockiert“


Wolfgang Federmair zu vorgeburtlichen Untersuchungen: „Schockiert hat mich damals übrigens, bemerken zu müssen, dass heute mit großer Selbstverständlichkeit vorgeburtliche Untersuchungen gemacht werden, um feststellen zu können, ob ein Kind vielleicht behindert sein könnte. Die Wahrscheinlichkeit muss gar nicht so groß sein, und schon entscheiden sich die meisten Eltern zu einer Abtreibung. Wir haben bei unseren Kindern gewisse Untersuchungen einfach nicht durchführen lassen, weil wir keinen Sinn darin gefunden haben und nicht im Zweifelsfall über Tod und Leben entscheiden wollten.“

Woche des Lebens –Termine in der Diözese

- „Wir feiern das Leben“: Sonntag, 3. Juni 2012, Linzer Mariendom & Domplatz, 10 Uhr: Gottesdienst mit Bischof Ludwig Schwarz. Anschließend: Spiel und Spaß auf dem Domplatz.
- Eine Wallfahrt für das Leben mit dem Abt des Stiftes Lambach, Maximilian Neundlinger, veranstaltet die Initiative Recht auf Leben. Am Sonntag, 10. Juni,
15 Uhr ist Start beim Petrinum Linz, gemeinsam wird der Kreuzweg zur Pöstlingberg-Basilika gegangen.
- Überraschungspackerlaktion der Aktion Leben: Gegen eine Spende für unerwartet schwangere Frauen werden die Packerl mit ungewissem Inhalt verteilt.
Orte und Termine:
Fr., 1. Juni: Lange Nacht der Kirchen, Kirche der Barmherzigen Schwestern Linz, 19 bis 24 Uhr.
Sa., 2. Juni: Stadtplatz Leonding, Firmlinge Pfarre Leonding-St. Michael, 9.30 bis 12 Uhr.
So., 3. Juni: Pfarre Gallneukirchen, Gottesdienst, 8 Uhr und 10 Uhr, Pfarrkaffee.
So., 3. Juni: Pfarre Pasching, Gottesdienst, 9 Uhr, Pfarrkaffee.
So., 3. Juni: Pfarre Schwanenstadt, Fami­lien­gottesdienst,10 Uhr.
So., 10. Juni: Pfarre Wartberg/Aist, Gottesdienst, 9.30 Uhr.
So., 10. Juni: Pfarre Reichenau, Familiengottesdienst, 9.30 Uhr.
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