Der Mensch schwitzt in diesen Tagen nicht nur beim Arbeiten. Selbst das Essen, wenn es warm ist, treibt den Schweiß aus den Poren. Im „Lied von der Glocke“ setzt Friedrich Schiller dem Schweiß ein dichterisches Denkmal: „Fest gemauert in der Erden Steht die Form, aus Lehm gebrannt. Heute muss die Glocke werden. Frisch Gesellen, seid zur Hand. Von der Stirne heiß Rinnen muss der Schweiß, Soll das Werk den Meister loben, Doch der Segen kommt von oben ...“
Machen Sie mit. Das Lied von der Glocke ist eines der am häufigsten parodierten Gedichte. Dichten auch Sie die ersten acht Zeilen des Gedichtes (siehe oben) um, behalten aber den Schweiß im Gedicht. Schicken Sie uns Ihre Schweiß treibende Poesie bis 13. Juli 2012:
Beim Denk Mal Nr. 25 hat Elisabeth Schönhuber aus Schildorn gewonnen (ihre Deutung, warum beim Petersfeuer eine Puppe verbrannt wird: Das Verbrennen ist ein Zeichen von Abschied, Verwandlung und Neubeginn. Unter dem Motto „Wirf ins Feuer, was Dich bedrückt“, hat sie heuer Zettel verteilt, auf die jede/r schreiben konnte, was ihn belastet. Die Zettel kamen in eine Papiertasche, die dem Hansl um den Hals gehängt wurde und so auf die Feuerreise ging).