Zum Namenstag Willibald am
7. Juli erzählt Pastoralassistent Willibald Franz Kothgassner von seinem Namenspatron.
Ausgabe: 2012/27, Namenstag,
05.07.2012
- Willibald Kothgassner
Der heilige Willibald hatte ein ungewöhnlich hartes Leben. Er stammte aus einer vornehmen angelsächsischen Familie und erblickte am 22. Oktober des Jahres 700 das Licht der Welt. Die Eltern brachten das Kind schon früh in ein Kloster.
Seit 720 begann Willibald jedoch ein ruheloses Pilgerleben zu führen. Er kam nach Rom, betete dann am Heiligen Grab in Jerusalem und den anderen heiligen Stätten Palästinas und kehrte über Konstantinopel nach Italien zurück. 730 bis 739 lebte er im Kloster Monte Cassino, wo er meist das Amt des Pförtners ausübte. 740 kam er nach Rom und wurde von Papst Gregor III. zu Bonifatius in die deutsche Mission gesandt, der ihn 741 zum Priester und bald darauf zum Bischof von Eichstätt weihte. Willibald missionierte im Gebiet Bayern, Alemannen und Franken. Er ließ die Bischofskirche Eichstätt erbauen. Ebenso gründete er zusammen mit seinem Bruder Wunibald 752 das Doppelkloster Heidenheim. Er starb am 7. Juli 787. Seine Reliquien befinden sich in einem Marmorschrein auf dem Willibaldsaltar im Westchor des Eichstätter Domes.
Von meinem Namenspatron beeindruckt mich sein unermüdlicher Einsatz für das Reich Gottes. Auch ich möchte mich mit meinen Möglichkeiten ganz in den Dienst der Frohbotschaft stellen.