Der Turm ist stark baufällig; er würde in wenigen Jahrzehnten vollständig verfallen. Andererseits ist jede Nutzung im Naturraum Pöstlingberg heikel, was bei ersten Absichten vor einigen Jahren einen Konflikt verursacht hat. Kritik ist jetzt nicht zu hören. Zum vorgelegten Projekt nach den Plänen von Architekt Fritz Matzinger gibt es grundsätzlich Zustimmung. Viel wird von der konkreten Umsetzung der Pläne abhängen. Vorgesehen ist eine optimale Nutzung der vorhandenen Bausubstanz. Es soll energiesparend gebaut werden und die 14 oder 15 Bewohner/innen werden Energie-Selbstversorger sein (gute Isolierung der 2,2 Meter dicken Bruchstein-Mauern, Sonnenkollektoren, Wärmepumpen). Wichtig sind Gebäudefunktionen, die eine lebendige Hausgemeinschaft fördern. Die vorhandene Zufahrtsstraße wird nur auf der Fläche der Radspuren befestigt. Außerhalb des Gebäudes werden keine Parkplätze errichtet.