Lange habe ich gegrübelt, was wohl mein größter Traum wäre. Gefunden habe ich keine Träume, nur kleine Wünsche, die vielleicht ganz nett wären und die noch nicht erfüllt wurden.
„Reich genug ist, wer zufrieden ist“, heißt es in einem Sprichwort. Die Ansprüche, die ich an mich selbst und meine Umgebung stelle, werden zum Großteil erfüllt. Ich bin also „reich“. Was übrig bleibt, sind „Peanuts“, nichts Großes, an dem mein Glück hängen würde. Meine Kinder, meine Familie und mein Freundeskreis sind verantwortlich dafür, dass ich diese Zufriedenheit leben kann. Ein gemeinsamer Urlaub, ein gemütlicher Abend, ein ehrliches Gespräch – das ist meine Basis. Alles andere sind schöne Zugaben. Da wirft es mich auch nicht aus der Bahn, wenn einmal etwas anders verläuft als geplant. Auf die Frage: „Wie geht es dir?“ kann ich mit gutem Gewissen sagen: „Es geht mir gut, danke!“ Natürlich, ich habe auch Ziele. Und mein oberstes Ziel und damit vielleicht auch mein größter Traum ist es, dass mir dieses stabile Netz erhalten bleibt. Es ist nicht mehr, aber auch nicht weniger, was ich mir wünsche.
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Beim Denk Mal Nr. 28 hat Georg Ornetsmüller aus Lohnsburg gewonnen. (Wir fragten nach der Grenze zwischen Hausruck und Kobernaußerwald. Herr Ornetsmüller nennt die Engstelle zwischen Schratteneck und Erkaburgen.)