Konzert untersagen! In Mining, Bezirk Braunau, ist für 17. und 18. August ein Black-Metal-Konzert angekündigt. Dagegen hagelt es Proteste. Denn es sind die Auftritte von Bands angekündigt, die Hetzpropaganda für Gewalt in ihren Texten haben und zur Christenverfolgung aufrufen. Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl etwa fordert die Unterlassung des Konzerts ebenso wie die Katholische Jugend, die Gewerkschaftsjugend, die Sozialistische Jugend, das Oö. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus und die SPÖ Braunau. Andreas Maislinger, wissenschaftlicher Leiter der Braunauer Zeitgeschichte-Tage, bittet Bezirkshauptmann Wojak, alle Möglichkeiten zu nutzen, „das geplante Konzert im Friedensbezirk Braunau am Inn zu verhindern“.
Qualität und Preis. Große Handelsketten führten mit der Verbilligung von Milchprodukten einen Preiskampf auf dem Rücken der Milchbauern, ist Landwirtschaftskammer-Präsident ÖR Ing. Franz Reisecker verärgert: „Qualität muss ihren Preis haben“, sagt er.
Flüchtlinge in Kasernen? „Das ist der falsche Weg und das falsche Signal“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl zu Aussagen des Bundes, wonach Flüchtlinge in Kasernen untergebracht werden könnten. Es brauche zumutbare und nachhaltige Quartierlösungen.
Temelin. „Russland und die USA stehen sich im Bieterrennen für den Temelin-Ausbau als Konkurrenten gegenüber“, stellen Roland Egger und Gabriele Schweiger von atomstopp_oberoesterreich fest. Am Tauziehen sind Präsident Vaclav Klaus (bevorzugt Russland) und Außenminister Schwarzenberg (bevorzugt die USA) beteiligt. Egger und Schweiger freut, dass der Temelin-Beauftragte der tschechischen Regierung, Vaclav Bartuska, eher eine kritische Haltung zum Ausbau Temelins habe.