Auf zahlreiche Medaillen österreichischer Sportlerinnen und Sportler bei den 30. Olympischen Sommerspielen von 27. Juli bis 12. August in London hofft die „Sportunion“. 15 Wettkämpfer aus dem insgesamt 70-köpfigen Olympia-Team Österreichs stammen aus christ- lichen Vereinen der drei großen österreichischen Sportdachverbände. Einige der Athleten, wie etwa die amtierenden Weltmeisterinnen im Kajak-Zweier, Yvonne Schuring und Victoria Schwarz, gehören zum Kreis der Favoriten. Zu den „Sportunion“-Olympioniken zählen unter anderem auch Judoka Ludwig Paischer, die Beachvolleyballerinnen Stefanie und Doris Schwaiger oder die Dressurreiterin Victoria Max-Theurer.
Die „Sportunion“ ist die zahlenmäßig stärkste Mitgliedsorganisation der „Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände“ (AKV) und setzt eher auf Breiten- als auf Spitzensport. Rund 865.000 Sportlerinnen und Sportler gehören den 3800 Vereinen an. Die Palette reicht dabei von verschiedenen Ballsportarten bis hin zu Kegeln.
Die „Sportunion“ wurde im Jahr 1945 gegründet. Heute ist sie neben ASKÖ und ASVÖ einer der drei großen Sportdachverbände Österreichs. Die Erreichung des Verbandszweckes erfolgt laut Statut „auf Grundlage der ethischen und geistigen Werte des Christentums im Bekenntnis zur friedlichen Völkerverbindung durch Sport“.