Ausgabe: 2012/31, Nahrungsmittel-Spekulation, Caritas, Politik, Börsenspekulationen, Investmentfonds
01.08.2012
Die Caritas erhöht den Druck auf die Politik, Maßnahmen gegen die massiv steigenden Lebensmittelpreise auf den Weltmärkten zu setzen. Am Dienstag startete die Hilfsorganisation eine Online-Petition (www.stopp-spekulation.at) gegen exzessive Börsespekulationen mit Grundnahrungsmitteln. Ziel ist, dass sich die österreichische Bundesregierung im Rahmen der Verhandlungen zur Reform der europäischen Finanzmarktrichtlinie für die strikte Beschränkung von Termingeschäften mit Nahrungsmitteln, ein Verbot von Investmentfonds an den Agrarrohstoffmärkten und mehr Transparenz an den Agrarrohstoffbörsen einsetzt.