Fünftes „Kardinal-König-Gespräch“ Das bereits fünfte „Kardinal-König-Gespräch“ am 25. August in Rabenstein an der Pielach steht heuer ganz im Zeichen des 50-Jahr-Jubiläums des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–65). Mit dem Wiener emeritierten Weihbischof Helmut Krätzl referiert heuer einer der bedeutendsten „Konzilszeugen“ Österreichs. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Christ sein heute – auf dem Boden des Konzils“ und wird um 18 Uhr mit einem Gottesdienst in der Rabensteiner Pfarr- und Taufkirche von Kardinal Franz König (1905–2004) eröffnet. Die Ergebnisse dieser Gespräche werden im Anschluss an den Gottesdienst präsentiert.
Familienexperte lobt Gesundheitsminister Lob von kirchlicher Seite bekommt Gesundheitsminister Alois Stöger für seinen Vorschlag, den Krankenhaus-Selbstbehalt für mitversicherte Kinder und Jugendliche abzuschaffen. Diese Initiative sei aus Sicht von Familien und im Sinne der Generationengerechtigkeit sehr zu unterstützen, so Günter Danhel, Direktor des kirchlichen Instituts für Ehe und Familie, gegenüber „Kathpress“. Auch die neue Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwältin Sigrid Pilz äußerte sich in dieser Richtung: „Vor allem Familien mit mehreren Kindern klagen immer wieder über die finanziellen Belastungen, welche bei der Erkrankung ihrer Kinder anfallen.“
Belo-Monte-Gegner erzielen Etappensieg Der Bau des Mega-Staudammes Belo Monte in Brasilien ist erneut gestoppt worden. Ein Gericht gab kürzlich der Klage des Bundesstaates Para Recht, wonach die Interessen der indigenen Einwohner in der betroffenen Region bei der Ausarbeitung des Mega-Projekts nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Bereits seit Jahrzehnten wehren sich Ureinwohner und Umweltschützer – auch juristisch – gegen das Megaprojekt, für das Zehntausende Menschen umgesiedelt werden müssten. Kirchlicherseits machen sich für den Stopp des Kraftwerksprojekts vor allem Alternativnobelpreisträger Bischof Kräutler, sowie die Dreikönigsaktion stark.
• Syrien: Bürgerkrieg greift auf Libanon über Wenige Wochen vor dem geplanten Besuch von Papst Benedikt im Libanon (14. bis 16. 9.) greift der Bürgerkrieg in Syrien immer mehr auf den Zedernstaat über. Nach der Entführung eines Libanesen in Syrien destabilisieren schiitische Clans Stadtgebiete von Beirut. Der Konflikt in Syrien spaltet nach Darstellung des maronitischen Patriarchen Bechara Boutros al-Rai nicht nur Schiiten und Sunniten, sondern auch Sunniten und Alawiten im Libanon. Christen müssten in dieser Situation ihrer Verantwortung gerecht werden. Dazu brauche es Einigkeit zwischen den Konfessionen, so der Patriarch. Unklar ist, ob der geplante Papstbesuch im Libanon stattfinden kann.