Das internationale Caritas-Netzwerk hilft den Opfern zunächst mit Lebensmittelpaketen, teilte die heimische Caritas mit. Auch den Flutopfern auf den Philippinen soll in einer ersten Phase mit Lebensmittelpaketen geholfen werden. Dafür brauche es aber entsprechende finanzielle Mittel: „Jeder Euro hilft, die Not zu lindern“, appellierte Caritas-Auslandshilfechef Christoph Schweifer. Der Nordwesten des Iran war am 11. August kurz nacheinander von zwei Erdstößen der Stärke 6,3 und 6,4 erschüttert worden. Betroffen war die vorwiegend ländliche Bergregion um die Städte Warsakan, Ahar und Heris in der Provinz von West-Aserbaidschan. Nach Angaben der Regierung wurde die Hälfte der 600 betroffenen Dörfer zu 40 bis 100 Prozent zerstört. In der philippinischen Hauptstadt Manila und in den umliegenden 16 Provinzen waren in der Vorwoche nach schweren Monsunregen mindestens 92 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als eine halbe Million Menschen musste aus ihren Häusern fliehen. Nach der Verteilung der Lebensmittel sollen die Reisbauern in einer zweiten Nothilfephase auch Saatgut erhalten, damit sie ihre verwüsteten Felder wieder instand setzen können, teilte die Caritas mit. Die Caritas Österreich stellt für die Nothilfe zunächst insgesamt 40.000 Euro (je 20.000 Euro für jedes Land) zur Verfügung.
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