Gerhard Vonach ist überzeugt: Die Umwelt- bzw. Schöpfungs-Verantwortung ist ein zentrales Thema dieses Jahrhunderts – auch für die Kirche. Die Pfarre Frastanz lebt danach.
Mit dem „Schöpfungstag“ am 1. September beginnt die vom Ökumenischen Rat der Kirchen Österreichs angesagte „Schöpfungszeit“ (bis 4. Oktober). Für die Pfarre Frastanz in Vorarlberg ist „Schöpfungszeit“ eine Art Dauerzustand, „seit wir begonnen haben, im Zuge einer EMAS-Zertifizierung die verschiedenen Aktivitäten in diesem Bereich zu systematisieren, zu kontrollieren und weiterzuentwickeln“, erzählt Gerhard Vonach. 2012 wurde die Pfarre für ihr Engagement vom Umweltministerium mit dem EMAS-Preis ausgezeichnet. Stationen. Er hat Theologie in Innsbruck, Wirtschaft in Krems und Musik in Salzburg studiert – und er war vor über 30 Jahren einer der ersten Zivildiener in der Pfarre Frastanz. Seither sind die Kontakte nie ganz abgerissen. Und so war es für Gerhard Vonach selbstverständlich, dass er sich, nachdem er nach Frastanz gezogen war, in der Pfarre ehrenamtlich zu engagieren begann. Fasziniert haben ihn die große Offenheit für ein zeitgemäßes Christsein und die Gabe von Pfarrer Spieler, eigenständige und starke Leute als Mitarbeiter/innen zu gewinnen. Nachdem durch die verschiedenen sozialpastoralen Projekte (Auslands-Zivildienst, Jugendhaus, Alten- und Sozialarbeit) die wirtschaftlichen und organisatorischen Agenden immer mehr wurden, stieg Gerhard Vonach ab 1993 schrittweise als hauptamtlicher Organisationsleiter ein – in einem neuen, für Österreich einmaligen Leitungsmodell als gleichberechtigter Partner des Pfarrers. Und seither lebt er die Überzeugung: „Die beste Predigt ist das Tun.“