Gaflenz. Frieda Pürscher ist seit 20 Jahren Mesnerin der Sebaldikirche am Heiligenstein. Die Sebaldikirche – über dem Gaflenztal gelegen – zieht das ganz Jahr über viele Pilger/innen an und ist ein beliebter Ort für Hochzeiten, Taufen und Jubiläumsfeiern. Pfarrassistent Martin Rögner (rechts, mit Pfarrer in Ruhe Karl Lindner) bedankte sich beim „Saisonabschluss“ am Heiligenstein bei Frieda Pürscher (Mitte) für den treuen Dienst und die liebevolle Betreuung der Menschen, die an diesen Ort pilgern.
Mondsee. In einer von den Jugendlichen unter der Leitung von Christine Hager gestalteten Jugendmesse riefen die Jugendlichen zur Hilfe für „Licht für die Welt“ auf. Sie sammelten 200 gebrauchte Brillen und mit dem Erlös aus dem Verkauf von Kerzen und Schokolade konnten sie 40 Graue-Star-Operationen in den Ländern des Südens finanzieren.
Gurten. Pfarrer Dr. Roman Gawlik dankte kürzlich jungen und „altgedienten“ Mitarbeiter/-innen der Pfarre: unter anderem den ausgeschiedenen Pfarrgemeinderäten Dir. Georg Baumkirchner, Maria Mayr und Ing. Franz Schaubeder. Baumkirchner gehörte 30 Jahre dem Gremium an und seinem Einsatz ist die neue Orgel zu verdanken. Mayr war 25 Jahre tätig und ist mit ihrem Team der KFB eine Stütze der Pfarre, Schaubeder war beim Pfarrheimbau führend tätig. Mit dem Dank für die scheidenden Minis konnte der Pfarrer auch drei neue Minis begrüßen.
Kolpingfamilie Steyr. Die Kolpingfamilie Steyr wurde 1852 als Katholischer Gesellenverein gegründet. In der Zeit der beginnenden Industrialisierung kam Adolph Kolping selbst nach Steyr, um mitzuhelfen, für die Gesellen Wohnmöglichkeiten zu schaffen. Um die Jahrhundertwende lebten bis zu 200 Gesellen im Kolpinghaus. Heute beherbergen das Kolpinghaus und das „Bruderhaus“ 90 Jugendliche und sind voll ausgelastet. Beim Festakt zum 160-Jahr-Jubiläum der Kolpingfamilie Steyr sagte deren Vorsitzender Kommerzialrat Ing. Leopold Krenn (im Bild mit Kolping-Österreich-Präsidentin Mag. Christine Leopold): „Wir dürfen mit positiver Stimmung in die Zukunft schauen, dass Kolping Steyr auch weiterhin die wichtige Aufgabe – jungen Menschen eine Heimat auf Zeit in der Fremde zu geben – wahrnimmt und so die Idee Kolping weiterlebt.“
Senftenbach. Gemeinsam mit dem in Geinberg wohnenden, pensionierten Pfarrer Friedrich Donninger machten sich zum Herbstbeginn Pfarrangehörige auf eine Wallfahrt ins Mühlviertel. In Reichenthal, dem ersten Ziel, spielte zu Ehren der Innviertler sogar eine ortsansässige Organistin. Anschließend an die Messe gab es eine interessante Kirchenführung. Weitere Ziele der Fahrt waren Rainbach und St. Thomas am Blasenstein (gotische Kirche, luftgselchter Pfarrer, Schliafstein und Puppenhausmuseum).
Geburtstage
- Am 25. November 2012 feiert KonsR Mag. Karl Gruber, emeritierter Pfarrer, wohnhaft in Sierning, seinen 65. Geburtstag. Der gebürtige Großraminger wurde 1983 zum Priester geweiht. Er war dann Kooperator in Braunau-St. Stephan und Pfarradministrator in Waizenkirchen, ehe er von 1992 bis 2010 Pfarrer von Molln war. Von 2004 bis 2010 war Gruber zusätzlich Pfarrprovisor von Frauenstein und von 2006 bis 2009 außerdem Pfarrprovisor von Waldneukirchen. Von 2001 bis 2010 war er Dechant des Dekanates Molln.
- Am 25. November 2012 vollendet Dr. Johann Mittendorfer, Pfarrer in Bad Wimsbach-Neydharting, sein 60. Lebensjahr. Er stammt aus Gallspach und wurde 1979 zum Priester geweiht. Nach mehreren Kaplansposten war er Seelsorger in Aistersheim und Steyrermühl. Seit 2003 betreut Mittendorfer die Pfarre Bad Wimsbach-Neydharting, seit 2008 ist er dort Pfarrer. Seit 2008 ist er zusätzlich Pfarrprovisor von Lindach.
Im Gedenken
Heiligenberg. Die Pfarre trauert um Ernst Peham und dankt ihm für seinen Dienst in der Pfarre: Er übte das Mesneramt von 1955 bis 2010 aus, über 25 Jahre war er auch Totengräber. Er tat seinen Dienst gern und war überaus zuverlässig: Oft begann er schon um vier Uhr Früh den Kirchensteig vom Schnee freizuschaufeln, damit er die Heizung einschalten konnte. Bis 1982 hatte er noch mehrmals täglich mit der Hand die Glocken zu läuten und auch das Uhrwerk war händisch aufzuziehen. Es war ihm gute Gesundheit bis über 90 Jahre geschenkt. „Unser Mesner hat ganz für die Pfarre gelebt“, ist die Pfarre dankbar.