Die laufende Renovierung des Linzer Mariendoms kostet jährlich 350.000 Euro. Eine Domlotterie soll das nötige Geld beisteuern. Fünf Euro kostet ein Los, ab sofort ist es erhältlich.
Nach den Gedenkfeiern zum Jubiläum der Grundsteinlegung sind die Verantwortlichen des Linzer Mariendomes nun wieder mit den laufend zu finanzierenden Restaurierungen des Gebäudes beschäftigt. Zur Aufbringung der jährlichen Kosten von rund 350.000 Euro hat Dommeister Clemens Pichler eine Idee aus der Bauphase wieder aufgegriffen: die Domlotterie. Fünf Euro kostet ein Los, erhältlich ab 8. Dezember im Linzer DomCenter, allen Kirchenbeitragsstellen und in ausgewählten Filialen der Raiffeisenbank. Nach dem Willen des Gründerbischofs Franz Joseph Rudigier sollte der Dom aus „Spenden des gesamten Volkes“ erbaut werden. „Heute wird das Geld zur Instandhaltung des Domes benötigt. Es gilt wie damals: Jedes Los ist ein kleiner Beitrag für den Einzelnen, in Summe aber eine großartige Unterstützung“, erklärte dazu Bischof Ludwig Schwarz. Wurden im Jahr 1926 ein Haus, ein Auto und eine Brautausstattung ausgespielt, gibt es bei den Hauptpreisen 2013 durchaus Parallelen: Gutscheine für Baumaterialien, Möbel und ein E-Bike. Auch 20 Jahresabos der KirchenZeitung werden verlost. Für jedes Los, das nicht als Treffer gezogen wurde, gibt es eine Jindrak-Dompraline.