Was vor zehn Jahren mit zwei Schwestern begann, ist zu einem beeindruckenden Missionsprojekt gewachsen. Der Einsatz in Uganda ist aber nicht nur eine Angelegenheit des Ordens. Auch viele Mitarbeiter/innen in den Werken der Marienschwestern machen die Mission zu ihrem persönlichen Anliegen.
Bittere Not und überwältigende Gastfreundschaft, armselige Dörfer und die beeindruckenden Naturschönheiten sowie das fruchtbare Land – die Erfahrungen der Uganda-Reise sind für Bettina Meisinger nicht auf einen einfachen Nenner zu bringen. Sie arbeitet im Kneipp-Traditionshaus Bad Mühllacken der Marienschwestern. Als eine von acht Mitarbeiter/innen besuchte sie gemeinsam mit Generaloberin Sr. Michaela Pfeiffer und einigen weiteren Reiseteilnehmer/innen kürzlich die Missionsprojekte des Ordens in Uganda. Uganda hält frisch. Die Marienschwestern vom Karmel haben sich 2002 entschlossen, Schwestern in die Mission nach Uganda zu entsenden. Karmelitenpatres, die in der Diözese Kiyinda-Mityana eine Pfarre leiteten, suchten Unterstützerinnen in ihrer Spiritualiät. Seit einem Jahrzehnt haben die Schwestern nicht nur einen kleinen Konvent als geistliches Zentrum gebaut, sie arbeiten in der Diözese mit und helfen auf vielfältige Weise. Das ist nur durch die Unterstützung durch den Orden in der Heimat möglich. Generaloberin Sr. Michaela Pfeiffer freut sich, dass auch viele Mitarbeiter/innen die Hilfe für Uganda zu ihrem Anliegen gemacht haben. Die Reise vor Ort war wieder ein zusätzlicher Impuls für das Engagement. „Die junge Mission hält uns als Orden frisch und vertieft den Zusammenhalt mit den Mitarbeitern. Das ist schön“, so die Generaloberin.