Franz Wenigwieser übernahm die Gegebenheit so wie einst der heilige Franziskus der auch zum ersten Mal eine Krippe mit lebenden Tieren organisierte und das Weihnachtsevangelium den Menschen zum Anschauen und zum Angreifen näher brachte.
Die Kinder und Erwachsenen waren eingeladen mit den Laternen auf die Burgruine Reichenau zu kommen um dort erstmals eine Kindermette mit einer sogenannten lebendigen Krippe die mit Schafen, Ziegen und Eseln bestückt war zu feiern. An die 800 Besucher (davon auch viele von auswärts) säumten das Burginnere und feierten mit. Eine Besonderheit des Reichenauer Weihnachtswunders war, dass die Futterkrippe zum Altar wurde. Direkt über Eseln und Schafen wurde das Brot gebrochen. Die Idee ist, so Franz Wenigwieser: „Die Futterkrippe ist die Nahrungsquelle für die Tiere, die Eucharistie ist Nahrungsquelle für uns Menschen.