Anlässlich dieses besonderen Geburtstags luden Diözesanbischof Ludwig Schwarz und das Domkapitel am 22. Dezember 2012 zu einem Dankgottesdienst in die Pfarre Linz-Christkönig ein, wo Maximilian Aichern immer wieder als Seelsorger aushilft.
Ausgabe: 2012/51, Bischof, 80. Geburtstag, Feier, Maximilian Aichern
28.12.2012
Bischof Maximilian wurde durch Diözesan Bischof Ludwig Schwarz sein Geburtstag in der Friedenskirche mit eine Festmesse zu feiern.
Foto: Jack Haijes
Mit Bischof em. Aichern feierten Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz SDB, der Pfarrer von Linz-Christkönig Dechant Mag. Zarko Prskalo, Prälat Wilhelm Vieböck, Abtpräses Mag. Christian Haidinger OSB, der auch die Festpredigt hielt, und viele andere Welt- und Ordenspriester. Viele Gäste, darunter Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Wirtschaft, waren gekommen, um einen bescheidenen Jubilar zu würdigen, der die katholische Kirche in Oberösterreich und darüber hinaus nachhaltig geprägt hat. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer würdigte den Jubilar als „Glücksfall für die Diözese und für unser Land“ und als Brückenbauer.
Liebe zu den Menschen und „glaubwürdiges persönliches Wirken“
Am Beginn des feierlichen Gottesdienstes gratulierte Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz seinem Vorgänger Maximilian Aichern mit herzlichen Worten zum 80. Geburtstag. „Wir sind heute in Freude zusammengekommen, um zu feiern und Gott zu danken, der durch dich so viel Gutes gewirkt hat und der dich uns geschenkt hat. Bei deiner Bischofsweihe 1982 hast du gesagt: ’Ich komme zu euch als Bruder im Glauben, als Freund der Armen und als aufrichtiger Partner’ – und so war es auch“, so Bischof Schwarz. Der Diözesanbischof würdigte das „glaubwürdige persönliche Wirken“ seines Vorgängers zum Wohl der Menschen, vor allem für sozial Benachteiligte. „Deine Liebe zu den Menschen, dein gütiges Herz hat dein Wirken geprägt, dafür danke ich dir“, so Schwarz.
„Meister der Begegnung“ und mit den Menschen unterwegs
Mag. Christian Haidinger, Abt von Stift Altenburg und zweiter Nachfolger von Aichern als Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation, dankte in seiner Festpredigt dem Jubilar für dessen „zeugnishaftes Leben als Mönch, als Abt von Stift Lambrecht, als Abtpräses und als Ordensmann auch im bischöflichen Dienst“. Haidinger würdigte Bischof em. Aichern als Meister der Begegnung.
Einsatz für Laien und Frauen
Auch aus den Fürbitten, die von in verschiedensten kirchlichen Funktionen engagierten Frauen formuliert und vorgetragen wurden, wurde deutlich, dass sich der Jubilar immer für LaienmitarbeiterInnen und besonders für Frauen eingesetzt hat. Begegnung auf Augenhöhe, Wertschätzung im Umgang, Einsatz für Frauen in prekären Arbeitssituationen und Befürwortung des Frauendiakonats wurden als Kennzeichen des emeritierten Bischofs genannt.