Seine Predigten und Ansprachen rund um Ostern nutzte Papst Franziskus, um an Betroffene von Krieg, Terror und Verfolgung weltweit zu erinnern. In der Osternacht rief er dazu auf, Leid und Unrecht in der Welt nicht als unabänderlich hinzunehmen. Christen dürften sich nicht „mit Ausflüchten betäuben“. In der Ansprache beim Segen „urbi et orbi“ am Ostersonntag sprach Franziskus neben anderen Krisengebieten Syrien an. Ausdrücklich nannte der Papst das Blutbad von Rashidin am Samstag. Es hatte letzten Informationen zufolge 126 Tote gefordert. Ebenfalls am Sonntag sagte der Papst: „Der Gute Hirte helfe der Ukraine, die immer noch durch einen blutigen Konflikt geplagt wird, die Eintracht wiederzufinden.“ Vor allem am Gründonnerstag war es in der Ostukraine zu heftigen Gefechten gekommen. Am Montag, während des Regina-coeli-Gebets, das bis Pfingsten das Angelusgebet ersetzt, erinnerte der Pontifex schließlich an die verfolgten Christen, die „heute in so vielen Teilen der Welt dazu gerufen sind, ein schwieriges und mutiges Zeugnis abzulegen“.