Franziska Jägerstätter ist am Abend des 16. März 2013 im Kreise ihrer Familie in ihrer Wohnung in St. Radegund verstorben.
17.03.2013
- APA
(APA) Die Witwe des von den Nazis hingerichteten und später seliggesprochenen NS-Wehrdienstverweigerers Franz Jägerstätter, Franziska, ist am späten Samstagabend im Alter von 100 Jahren gestorben. Bischof Ludwig Schwarz würdigte die Verstorbene in einer ersten Reaktion als „große Christin und ein großes Vorbild im Glauben.“
Franziska Jägerstätter hielt seit dem Tod ihres Mannes das Gedenken an ihn aufrecht. Sie bekam für ihre Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, u.a. das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich und das päpstliche Ehrenzeichen „Pro Ecclesia et Pontifice“ (für Kirche und Papst). Auch mehrere Theaterstücke beschäftigten sich mit ihrem Leben, eines aus der Feder von Felix Mitterer wird am 20. Juni im Theater in der Josefstadt in Wien uraufgeführt.
„Es ist einzigartig, dass wir vom seligen Franz Jägerstätter die Gattin, Töchter und Familie dazugeschenkt bekamen und dadurch sein Zeugnis weiterlebt“, so Bischof Schwarz. Wann das Begräbnis stattfindet war, stand am Sonntag noch nicht fest. Ein Termin soll demnächst bekannt gegeben werden. Franziska Jägerstätter hatte erst am 4. März ihren 100. Geburtstag gefeiert.
Zum Kondolenzbuch für Franziska Jägerstätter.
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