BRIEF_KASTEN
„Flügelaltar“ ist das Erste, was vielen Nicht-Mühlviertlern zum Ort Kefermarkt einfällt. Im Jahr 1490 hatte Burgherr Christoph von Zelking den Auftrag für dieses Meisterwerk der gotischen Schnitzkunst erteilt und dessen Finanzierung in seinem Testament gesichert. Ein Glück, denn nur ein Jahr später starb er.
Ursprünglich war der Flügelaltar mit Leimfarben versehen. 1852 bis 1855 wurde der stark vom Holzwurm befallene Altar auf Initiative des Konservators Adalbert Stifter gerettet. Die letzte Holzwurmbekämpfung fand 1959 statt. Als Dichter hat Stifter dem Kefermarkter Altar auch ein literarisches Denkmal gesetzt: In einem der Hauptwerke, im „Nachsommer“, kommt er als „Kernberger Altar“ vor.
Machen Sie mit. Im Raum Freistadt gibt es noch weitere gotische Flügelaltäre. Welche kennen Sie? Schicken Sie die Lösung bis 8. Juni an: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: gewinnen@kirchenzeitung.at
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