BRIEF_KASTEN
„Helma“ kam von meinem Großvater, der eine eloquente junge Frau kannte und sich diese Fähigkeit wohl auch für mich gewünscht hat. Das ist in Erfüllung gegangen. Seit
33 Jahren arbeite ich hauptamtlich in der Kirche, zuerst als Jugendleiterin und seit 1996 als Pastoralassistentin. Da ist es ein Geschenk, sich ausdrücken zu können. Als Frau, die in der Kirche mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, habe ich nicht das Bedürfnis, dass mein Name als Anhängsel eines männlichen Heiligen gesehen wird. Denn eine heilige Helma gibt es nicht. Durch mein „Helma-Sein“ mache ich das wieder wett. Wenn ich zum Beispiel in den Kindergarten komme und die Kinder freudig meinen Namen rufen, geht mir das Herz auf und ich bin dankbar.
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