In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
Die abschlossene Reihe "alt & kostbar" finden sie hier.
Eduard Macheiner leitete die Erzdiözese Salzburg von 1969 bis 1972. Der voluminöse Band zu Leben und Wirken Macheiners geht auf ein wissenschaftliches Symposium zurück. Macheiner, geboren 1907, wurde 1932 zum Priester geweiht.
Er war Kooperator, Domvikar und Sekretär von Erzbischof Waitz. Nach dem Krieg war er Pfarrer in Bischofshofen und Tamsweg, ehe er Leiter des Katechetischen Amtes (bis 1969) wurde.
1963 zum Weihbischof ernannt, nahm er am 2. Vatikanischen Konzil teil.
1968 fand in Salzburg die erste Diözesansynode im deutschsprachigen Raum zur Umsetzung der Ergebnisse des Konzils statt. Als Promotor der Synode spielte Macheiner eine entscheidene Rolle bei der „Erneuerung der Erzdiözese Salzburg durch lebendige Christengemeinden“.
Als Erzbischof verstand er sich als Brückenbauer, stets orientiert am Geist des Konzils. Die ersten Pfarrgemeinderatswahlen bereits im Jahr 1969 zeugen davon, um nur ein Beispiel zu nennen.
Th. Mitterecker, W. Neuper, A. Rinnerthaler, D. W. Winkler: Erzbischof Eduard Macheiner. Verlag Anton Pustet, Salzburg 2021, 736 Seiten, € 39,50.
In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
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