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Caritas-Präsident Michael Landau sprach von einer „völligen Fehlentscheidung in menschlicher und in wirtschaftlicher Sicht“. Unternehmen und Wirtschaft hätten hier einen nüchternen und lösungsorientierten Zugang. Der täte auch der Politik jetzt ganz gut, befand der Caritas-Chef. Denn werde das Vorhaben in die Tat umgesetzt, zwinge das viele junge Asylwerber dazu, über Monate und Jahre nichts zu tun. Viel sinnvoller wäre es laut Landau, Jugendlichen die Chance zu geben, etwas zu lernen und einer sinnstiftenden Tätigkeit nachzugehen. Aktuell befinden sich laut Caritas rund 900 junge Asylwerber in einer Lehre. Landau schwebt ein Modell wie jenes in Deutschland vor. Dort erhalten asylsuchende Lehrlinge eine Duldung für die Gesamtdauer der Lehre plus zwei Jahre.
Kritik kam auch vom evangelischen Superintendenten von Salzburg-Tirol, Olivier Dantine. Er sieht in dem Regierungsvorhaben „eine Ideologie, die Stimmung gegen Asylwerber macht“. Die „Katholische ArbeitnehmerInnen-Bewegung“ bekannte sich klar dazu, dass auch bei laufendem Asylverfahren nach einer Wartezeit ein Zugang zum Arbeitsmarkt und somit auch zur Lehre gewährleistet sein müsse. Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer hält es als „aus ökonomischer Sicht für unklug und falsch“, den Erlass von 2012 zurückzunehmen, der die Lehrlingsausbildung für Asylwerber bis 25 Jahre in Mangelberufen erlaubt. Auch SOS Mitmensch übte scharfe Kritik: „Eine solche Zugangsblockade würde Integration torpedieren und die Chancen junger Menschen vernichten.“
Zum Kommentar "Politik mit der Brechstange" von Heinz Niederleitner
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