„Wie geht es uns, wenn nahe Menschen alt werden?“ – Zu einem Gespräch darüber trafen sich Interessierte im Linzer URBI & ORBI. Ein Thema, das den Teilnehmerinnen und Teilnehmern spürbar naheging.
Der Jesuiten Flüchtlingsdienst (JRS) hilft seit Beginn des Krieges internen Flüchtlingen in Syrien. In Damaskus, Homs und Aleppo werden Feldküchen von Jesuiten und ihren Mitarbeiter/innen betrieben, um den Menschen einmal täglich eine warme Mahlzeit zu ermöglichen.
Uganda wird von der Europäischen Union gelobt, weil es bereit ist, Flüchtlinge aus dem Süd-Sudan aufzunehmen. Dabei ist der Staat am Äquator bereits jetzt ein dicht besiedeltes Land.
Kinder, Kinder. Überall in Uganda sieht man Kinder. Knapp 40 Millionen Einwohner zählt der ostafrikanische Binnenstaat am Äquator, die Hälfte davon sind jünger als 14 Jahre. Das Durchschnittsalter liegt bei 15,5 Jahren – und nur 2,5 Prozent sind älter als 65. Welch gewaltiger Unterschied zum „alten“ Europa. Und welch gewaltige Herausforderung. In Ländern wie Uganda wird die Frage nach dem Weg in die Zukunft gelöst – oder versäumt.