Es gibt Leute, die sich nicht mit der allgemeinen Nachrichtenlage begnügen. Für sie sind Neuigkeiten mehr als willkommene Abwechslung im Alltag. Sie bleiben nicht stehen beim schaurigen Entsetzen über Katastrophen und menschliche Tragödien. Sie hoffen nicht nur auf eine bessere Welt, sie tun auch etwas dafür. Dazu braucht es solide Information.
Sie sind auf der Flucht nach Österreich gekommen. Noch minderjährig und ohne Eltern sind sie da. Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge heißen sie im „Asyldeutsch“. Halbwüchsig, 14- bis 18-jährig, sind sie und werden in eigenen Unterkünften von Sozialarbeiter/innen betreut. So auch die 18 Burschen, die im Guten Hirten, einer Caritas-Einrichtung in der Linzer Innenstadt, wohnen.