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Die UN-Sonderbotschafterin gegen Menschenhandel, die von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ versklavt wurde, und der Gynäkologe werden für ihren Einsatz gegen sexuelle Gewalt als Waffe in Kriegen und bewaffneten Konflikten ausgezeichnet, wie das norwegische Nobelkomitee in Oslo mitteilte. Weltweit gibt es Würdigungen für die Preisträger, so auch vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK). Es sei eine große Inspiration für all jene, die sich im Kampf gegen geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt engagierten, sagte ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit. UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet erklärte in Genf, beide seien „außergewöhnlich mutige, hartnäckige und wirksame Aktivisten gegen die Geißel sexueller Gewalt und den Einsatz von Vergewaltigung als Kriegswaffe“.
Nadia Murad gelang in Deutschland dank eines von Baden-Württemberg gestarteten Hilfsprogramms für jesidische Frauen ein Neuanfang. Sie setzt sich für die Strafverfolgung der IS-Verbrechen ein. Der Gynäkologe Mukwege leitet eine Klinik für Opfer sexueller Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo. Für seinen Einsatz gegen sexuelle Gewalt wurde er 2013 mit dem Alternativen Nobelpreis und 2014 mit dem Sacharow-Menschenrechtspreis des Europaparlaments (den auch Murad 2016 erhielt) geehrt. Verliehen wird der Friedensnobelpreis traditionell am 10. Dezember in Oslo.
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