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Betroffene würden Verfahren oft als belastend und wenig transparent erleben. „Das aktuelle Begutachtungssystem wird den tatsächlichen Lebensrealitäten vieler Menschen nicht gerecht – und das ist kein neues Problem“, sagte Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler.
Sowohl die AK-Studie als auch die Erfahrungen der Caritas zeigten, dass Begutachtungen häufig als belastend erlebt würden, Entscheidungen wenig transparent seien und der tatsächliche Unterstützungsbedarf systematisch unterschätzt werde, hieß es.
Als Folge würden Angehörige Pflegeleistungen übernehmen, was wiederum zu Druck und einem steigenden Bedarf an mobiler Unterstützung führe. „Wenn der Staat hier nicht treffsicher entscheidet, zahlen am Ende die Betroffenen und ihre Familien – mit Überlastung, Unsicherheit und oft auch finanziellen Einbußen“, kritisierte Tödtling-Musenbichler. Besonders bei psychischen und neurologischen Erkrankungen werde der Bedarf oft unterschätzt. Dringend nötig seien mehr Transparenz im Begutachtungsprozess, eine stärkere Einbindung pflegerischer und medizinischer Expertise sowie verpflichtende Aus- und Fortbildungen für Gutachter. „Wir brauchen eine grundlegende Verbesserung der Begutachtung, die den Menschen wirklich gerecht wird“, fordert Tödtling-Musenbichler.
Kritik kommt auch von weiteren Stellen, darunter Behindertenverband KOBV, Volkshilfe, Behindertenanwältin Christine Steger, Volksanwaltschaft und Interessenvertretungen. Das Sozialministerium kündigte Gespräche mit der PVA an. Ziel müsse es sein, die Begutachtungspraxis transparenter, fairer und bedarfsgerechter zu gestalten.
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