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„Der katholische Glaube manifestiert sich doch nicht allein am Sonntag“

Gesellschaft & Soziales

Seit der Regierungsbildung hat das politische Leben wieder normale Fahrt aufgenommen. Wir sprachen mit Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) über das Kopftuchverbot, den freien Sonntag, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit.
 

Ausgabe: 5/2020
28.01.2020
- Sonja Planitzer
Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka verteidigt sehr klar das Kopftuchverbot für Mädchen bis zum Alter von 14 Jahren.
Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka verteidigt sehr klar das Kopftuchverbot für Mädchen bis zum Alter von 14 Jahren.
© kathbild.at / Franz Josef Rupprecht

Sie selbst waren erst kürzlich in Auschwitz und haben nach Ihrem Besuch gesagt, dass Sie sich noch nie so „klein und hilflos“ gefühlt hätten. Wie haben Sie das gemeint?
Wolfgang Sobotka:
Ich kenne Konzentrationslager wie Mauthausen oder Buchenwald, Dachau und andere. Aber die Monstrosität von Auschwitz-Birkenau – das ist unbeschreiblich. Wenn man die Bilder der Hunderttausenden Schuhe, der Brillen, Prothesen oder Haare der Ermordeten vor sich sieht oder die von der SS in die Luft gesprengten Gaskammern, die dort als Trümmerfeld noch so liegen wie 1945 – das alles vermittelt ein unglaubliches Gefühl der Wortlosigkeit und Verzweiflung. 


Zuletzt wurde viel über Antisemitismus diskutiert. Ist Ausländerfeindlichkeit für Sie vergleichbar mit Antisemitismus?
Sobotka:
Das würde ich rigoros ablehnen: Ausländerfeindlichkeit ist etwas ganz anderes als Judenfeindlichkeit. Ausländerfeindlichkeit ist ein Vorurteil, aber Antisemitismus ist ein epigenetisches Faktum, eine Antithese zum Guten. Das ist auch das Problem beim Antisemitismus, denn Vorurteile kann man mit Auseinandersetzung am besten be­kämpfen. Wenn sich zum Beispiel ein Mensch mit Migrationshintergrund gut integriert hat und in der Gesellschaft aufgenommen wurde, ist dieser Mensch ein gutes Beispiel, um ein Vorurteil zu bekämpfen. Das Vorurteil gegen Juden kann man nicht bekämpfen, denn das sind ganz normale Menschen, die unterscheiden sich in gar nichts von anderen Menschen. Die Leute haben 1938 nicht einmal gewusst, wer ein Jude ist und wer nicht.


Das geplante Kopftuchverbot für Mädchen bis 14 Jahre – und eventuell auch für Lehrerinnen – wird teilweise kritisiert. Können Sie diese Kritik verstehen?
Sobotka:
Ich wundere mich immer, dass gerade diejenigen, die so stark für die Gleichberechtigung von Mann und Frau eingetreten sind, die auch viele Erfolge verzeichnen konnten und die auch wirklich viel zur gesellschaftlichen Veränderung beigetragen haben, jetzt zu den Verteidigern des Kopftuchs werden, und das unter dem Deckmantel der freien Religionsausübung. Es besteht ein großer gesellschaftlicher Konsens, dass das Verbot für Mädchen bis 14 Jahre umzusetzen ist. Über die Frage, wie der Staat in dieser Frage mit öffentlichen Repräsentanten umgeht, muss es eine Diskussion über das Für und Wider geben. 


Wie kritisch sehen Sie das „König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“, das manche als Hochburg des intoleranten Islams sehen und dessen Schließung das Parlament im Vorjahr der Regierung nahegelegt hat?
Sobotka:
Es muss nach sachlichen Kriterien entschieden werden. Es sind dort ja auch andere Institutionen wie zum Beispiel der Heilige Stuhl und andere Länder wie Spanien involviert. Mit einer vorschnellen Aktion ist man sicherlich nicht gut beraten. Es ist aber bestimmt kein Zentrum für die Reinwaschung irgendeiner anderen Politik. Der Beschluss des Parlaments vom Sommer, den die ÖVP übrigens nicht mitgetragen hat, ist nicht mehr in Kraft, weil wir in einer neuen Legislaturperiode sind. 


Soll der Sonntag ein freier Tag bleiben?
Sobotka:
Dort, wo es geht, bin ich grundsätzlich dafür, die Sonntagsruhe zu halten, aber das ist in vielen Berufen nicht möglich, wie zum Beispiel im Krankenhaus, bei der Polizei oder im Tourismus. Grundsätzlich denke ich, dass die Diskussion um die Sonntagsruhe eine Diskussion an der Oberfläche ist. Der katholische Glaube manifestiert sich doch nicht allein am Sonntag. Natürlich ist der Messbesuch wichtig, aber genauso wichtig ist es, sich zum Beispiel auch zu Hause mit den religiösen Inhalten auseinanderzusetzen, über den Glauben zu reden und vor allem danach zu leben.


Die Grünen stehen der präventiven Sicherungshaft für mutmaßlich gefährliche Asylwerber ablehnend gegenüber. Glauben Sie, dass die türkis-grüne Koalition halten wird?
Sobotka:
Die Koalition hat sich klar positioniert und vereint das Beste aus beiden Welten. Jeder versucht, seine Positionen zu organisieren und die Möglichkeiten auszuloten. Was aber im Regierungsprogramm festgeschrieben ist, gilt es umzusetzen. «

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