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Diese besondere Zeit ist mehr als „auf Süßigkeiten verzichten“ – du kannst sie für dich nutzen, um weniger von dem zu tun, was stressig und laut ist. So tust du fast automatisch mehr, was dir guttut. Denn genau das ist es, was der Sinn der Fastenzeit ist. KiKi hat für dich neue Ideen, wie das besonders gut klappen kann mit der Ruhe.
Stell dir vor, in deinem Bauch ist ein Luftballon. Beim Einatmen wird der Ballon groß, beim Ausatmen wird er kleiner. Du kannst deine Hände auf den Bauch legen und fühlen, wie sich dieser bewegt.
Das macht Atmen sichtbar –und dich ruhiger.
Nimm dir einen Handspiegel mit nach draußen. Schau dich damit ganz genau einer interessanten Stelle um. Lass dir dabei Zeit. Was tut sich alles hinter dir? Was kannst du entdecken? Was gefällt dir ganz besonders?
Alle in der Gruppe setzen sich still hin. Augen schließen und zwei Minuten lang nur hören. Danach kannst du dich mit jemandem austauschen: Was hast du gehört? Welches Geräusch war ganz leise? So kommst du erstaunlich schnell zur Ruhe. Du kannst das an unterschiedlichen Orten machen und so viele verschiedene Geräusche entdecken.
Diese Idee geht ganz besonders gut in einer (leeren) Kirche, weil viele Kirchen so gebaut sind, dass Licht ganz besonders interessant durch die Fenster scheint. Beobachte das Sonnenlicht, das durch die Fenster oder Glasmalereien fällt.
Du kannst die Lichtformen mit den Fingern oder einem Stift auf Papier nachzeichnen oder einfach still beobachten. Das langsame Beobachten von Licht beruhigt dich.
Wenn du magst, kann du vor dem Nachhause-Gehen selbst mit einer Kerze ein Licht entzünden und Gott danken für die Ruhe und all das Gute in deinem Leben.
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