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Jesus hat die Menschen dazu aufgerufen, freundlich und liebevoll miteinander umzugehen. Er wollte, dass Menschen einander helfen, statt zu streiten. Deshalb ist Frieden ein wichtiger Teil des christlichen Glaubens.
Aber wie kann ein Kind Frieden schaffen? Das geht auf viele Arten. Wenn ein Mitschüler traurig ist und du ihn tröstest, schenkst du Frieden. Wenn du ein Spielzeug teilst, statt darüber zu streiten, sorgst du für Frieden. Wenn du nach einem Streit „Es tut mir leid“ sagst oder eine Entschuldigung annimmst, kann Frieden wieder wachsen. Auch kleine Gesten sind wichtig. Jemandem die Tür aufhalten, einem Geschwisterkind helfen oder jemanden mitspielen lassen, der allein ist – all das macht das Zusammenleben schöner. Frieden bedeutet, andere Menschen zu respektieren und fair zu behandeln.
In vielen Gottesdiensten beten die Menschen für Frieden auf der ganzen Welt. Sie bitten Gott, den Menschen Mut zu geben, Streit zu beenden und miteinander zu sprechen. Denn Frieden entsteht, wenn Menschen einander zuhören und versuchen, sich zu verstehen.
Niemand kann die ganze Welt allein verändern. Doch jeder Mensch kann mit kleinen Taten beginnen. So ist Frieden wie ein Licht: Eine Kerze kann viele weitere Kerzen anzünden. Wenn viele Menschen friedlich handeln, wird die Welt ein wenig heller und freundlicher.
Im Übrigen ist auch der österreichische Nationalfeiertag, den wir erst diese Woche am 26. Oktober begangen haben, eng mit dem Friedensgedanken verbunden. Er erinnert an die wiedergewonnene Unabhängigkeit Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg und führt uns vor Augen, wie wertvoll Frieden, Freiheit und Zusammenhalt sind – und wie dankbar wir sein dürfen, in einem Land aufwachsen und unseren Alltag gestalten zu können, in dem Frieden herrscht.
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