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Diese Idee wurde auch von Papst Franziskus, der letztes Jahr verstorben ist, gerne erklärt. Er zeigte, dass die fünf Finger der Hand daran erinnern können, für verschiedene Menschen zu beten.
Der Daumen ist der stärkste Finger. Mit ihm kann an Menschen gedacht werden, die uns besonders wichtig sind – zum Beispiel an die Familie oder gute Freundinnen und Freunde.
Der Zeigefinger zeigt den Weg. Er erinnert daran, für Menschen zu beten, die uns etwas beibringen oder uns helfen, etwa Lehrerinnen und Lehrer, Eltern oder Trainer.
Der Mittelfinger ist der längste Finger. Er kann für Menschen stehen, die Verantwortung tragen, zum Beispiel Bürgermeisterinnen und Bürgermeister oder andere, die Entscheidungen treffen.
Der Ringfinger ist oft der schwächste Finger. Er erinnert an Menschen, die krank, traurig oder einsam sind. Für sie kann besonders gebetet werden.
Der kleine Finger ist der kleinste. Er zeigt: Auch an sich selbst darf gedacht werden. Gott hört zu, wenn jemand von seinen Sorgen, Wünschen oder seiner Freude erzählt.
Beten kann überall stattfinden – zu Hause, in der Schule, in der Kirche oder draußen in der Natur. Wichtig ist nicht, wie die Hände gehalten werden oder welche Worte gesagt werden. Wichtig ist, dass das Gebet von Herzen kommt.
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