Sozialratgeber

Download hier >> oder Sozialratgeber KOSTENLOS bestellen unter office@kirchenzeitung.at oder telefonisch: 0732 / 7610 3944.
Die geplante Sozialhilfereform droht nach Einschätzung der Caritas vor allem Kinder und armutsbetroffene Familien zusätzlich zu belasten. Caritaspräsidentin Nora Tödtling-Musenbichler hat die Bundesregierung und die Länder aufgefordert, den Gesetzesentwurf im parlamentarischen Begutachtungsverfahren grundlegend nachzubessern: „Dieser Entwurf darf so keinesfalls in Kraft treten.“ Die im Regierungsprogramm angekündigte Halbierung der Kinderarmut stehe im Widerspruch zu den geplanten Regelungen, die Tödtling-Musenbichler als „eine bittere Enttäuschung“ bezeichnete; ferner gebe es nicht genug Integrations- und Qualifizierungsangebote, um die Anforderungen zu erfüllen.
„Die größte Gruppe in der Sozialhilfe sind Kinder. Wenn man sich bei den Kinderzuschlägen an den untersten Standards orientiert und einen Wettbewerb nach unten anheizt, befeuert man ganz gezielt Kinderarmut“, betonte Tödtling-Musenbichler. Die Caritaspräsidentin kritisierte den vorgesehenen Korridor für Kinderrichtsätze, der sich an den bisher niedrigsten Sätzen aus Niederösterreich und Oberösterreich richtet.
Sozialratgeber

Download hier >> oder Sozialratgeber KOSTENLOS bestellen unter office@kirchenzeitung.at oder telefonisch: 0732 / 7610 3944.
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>