Sozialratgeber

Download hier >> oder Sozialratgeber KOSTENLOS bestellen unter office@kirchenzeitung.at oder telefonisch: 0732 / 7610 3944.
In der Debatte um einen verlängerten Wehrdienst und um die damit einhergehende Verlängerung des Zivildienstes melden sich Carlo Neuhuber, Gerhard Lehrner und Severin Renoldner zu Wort. Die drei langjährigen Mitarbeiter der Diözese Linz sehen im aktuellen Diskussionsprozess eine Chance, den Zivildienst in Richtung Friedensdienst weiterzuentwickeln.
Die von der Regierungskoalition vorgesehene Wehrdienstreform könnte ein Fenster für ihre Ideen öffnen. Sie möchten, dass die Zivildiener von den wahrscheinlich zusätzlichen zwei Monaten ihres Dienstes einen Monat für eine „Friedensdienst“-Ausbildung verwenden können. Diese soll gewaltfreie Kommunikation, Konfliktaustragung und Widerstand sowie Weiterbildung im Demokratieverständnis beinhalten. Die drei Proponenten dieser Idee haben alle Parteien über ihren Vorschlag informiert, bei den Grünen ist es nun zu weiterführenden Gesprächen gekommen. Der Wehrsprecher der Grünen, David Stögmüller, hat bei Zivildienst-Trägerorganisationen die Bereitschaft ausgelotet, einem solchen Monatskurs zuzustimmen, der möglicherweise vom Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung auf Burg Schlaining durchgeführt werden könnte. Da die Regierungsparteien für die Wehrdienstreform im Parlament eine Zweidrittel-Mehrheit brauchen, kommt der Opposition entscheidende Bedeutung zu. Die Grünen könnten diesen Monatskurs in die Verhandlungen mit der Regierung einbringen. Lehrner, Neuhuber und Renoldner hoffen, dass so ihr Anliegen im Gespräch bleibt.
Sozialratgeber

Download hier >> oder Sozialratgeber KOSTENLOS bestellen unter office@kirchenzeitung.at oder telefonisch: 0732 / 7610 3944.
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>