REZEPT_
Der Mai wird in der katholischen Kirche oft
„Marienmonat“ genannt. Das bedeutet: In diesem Monat denken die Menschen besonders an Maria, die Mutter von Jesus.
Im Mai blühen überall Blumen und die Natur wird wieder bunt. Das finden die Menschen schön und passend, um Maria zu ehren. Sie schmücken Altäre oder Statuen von Maria mit bunten Blumen und manchmal auch mit Kerzen.
Bei einer Maiandacht treffen sich Menschen in der Kirche oder an einer kleinen Kapelle. Dort wird zusammen gebetet, gesungen und es werden Geschichten über Maria erzählt. Kinder und Erwachsene bringen oft Blumen mit und legen sie vor die Marienstatue. Das ist ein Zeichen der Dankbarkeit und auch eine Art, Maria um Hilfe zu bitten.
Die Maiandacht ist meistens kürzer als ein normaler Gottesdienst. Es gibt Ruhezeiten, Lieder, kurze Geschichten aus der Bibel und gemeinsame Gebete. Manchmal wird auch eine kleine Kerze angezündet.
Es gibt an manchen Orten Maiandachten, die speziell für Kinder gestaltet werden. Kinder lernen dabei, was Maria für die Christ:innen bedeutet und wie man achtsam und freundlich miteinander sein kann. Auch das Singen von Liedern macht vielen Kindern Spaß. Eine Maiandacht ist eine schöne Zeit, um innezuhalten, nachzudenken und Freude zu teilen.
REZEPT_

Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>