Lukas Pallitsch, Dr., PhD, ist Universitätsassistent (post-doc) am Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien sowie Beauftragter der Diözese Eisenstadt für den christlich-jüdischen
In seinem Hirtenwort zum Beginn des orthodoxen Kirchenjahres und zum Weltgebetstag für die Schöpfung am 1. September fordert der Patriarch eine „kopernikanische Wende“ im Verständnis von Fortschritt und im Verhältnis des Menschen zur Natur.
Das Streben, die Natur zu beherrschen, auszubeuten und für eigene Interessen zu instrumentalisieren, werde tragische Folgen haben, sagte Bartholomaios.
Konsumismus, wirtschaftliche Interessen und geopolitische Strategien führten dazu, dass Grenzen der Belastbarkeit des Planeten missachtet würden.
Die Menschheit untergrabe mit den „Sünden der Moderne“ ihre eigene Zukunft und zerstöre ihr gemeinsames „Haus“.
Nötig sei deshalb ein neues ökologisches Verantwortungsbewusstsein – von Politik und Wirtschaft über Wissenschaft und Gesellschaft bis hin zu Kirchen, Religionen und jedem Einzelnen.
Der Schutz der Schöpfung müsse zu einem „kategorischen Imperativ“ werden, betont der Patriarch.
Seit Jahrzehnten setzt sich Bartholomaios für Ökologie und einen stärkeren Dialog zwischen Kirchen und Religionen über die Umweltkrise ein.

Lukas Pallitsch, Dr., PhD, ist Universitätsassistent (post-doc) am Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien sowie Beauftragter der Diözese Eisenstadt für den christlich-jüdischen
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