Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Die meisten Ukrainer:innen feiern als orthodoxe Christen Weihnachten am 6. und 7. Jänner. Unfreiwillig fern der Heimat Weihnachten zu feiern, ist ein besonders emotionales Erlebnis.
Die Pfarre Micheldorf hat aus diesem Grund für ukrainische Flüchtlinge, die zwischen Schlierbach, Klaus und Molln eine Bleibe gefunden haben, in ihrer Kirche am 7. Jänner einen Weihnachtsgottesdienst organisiert.
Der orthodoxe Priester Juryi Strugov erklärte sich bereit, an diesem Feiertag von Wien nach Micheldorf zu kommen und dafür sogar einen kleinen Chor mitzubringen.
Der Einladung zu diesem Weihnachtsgottesdienst in ihrer Sprache sind mehr als 120 aus der Ukraine Geflohene gefolgt, die mit glänzenden Augen die Messe mitfeierten. Ein Micheldorfer Organist spielte dazu noch ukrainische Weihnachtslieder, was die Rührung komplett machte.
Nach dem Gottesdienst lud die Pfarre Micheldorf noch zu einer Weihnachtsjause ins Pfarrheim ein.
Dabei wurde auch die Idee geboren, einmal monatlich in Micheldorf ein ukrainisches Kaffeekränzchen zu veranstalten, um diese Kontakte zu festigen.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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