Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Im April 1945 zwang das untergehende NS-Regime ca. 20.000 Jüdinnen und Juden noch auf die sogenannten Todesmärsche von Mauthausen bzw. Gusen nach Gunskirchen.
Der neu gegründete Verein Mauthausen Komitee Enns hat die Erinnerung daran in Form eines Denkmals an einem Knotenpunkt dieser Wege sichtbar gemacht. Es befindet sich an der Kreuzung Wienerstraße/L568 in Enns.
250 Besucher/innen kamen am 22. Oktober zur feierlichen Eröffnung, darunter viele Ehrengäste, unter anderem die Nationalratsabgeordnete Sabine Schatz und die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde Linz, Charlotte Herman. „Das ,Nie wieder‘ muss genau jetzt zu einem lebendigen Wort werden“, mahnte Festredner und Schauspieler Cornelius Obonya ein.
Der Ennser Bürgermeister Christian Deleja-Hotko wies bei seinen Grußworten darauf hin, das neue Denkmal als ständigen Anlass zu nehmen, der damaligen Opfer zu gedenken und auch angesichts der neuen ertriebenen Menschlichkeit walten zu lassen.
Der extra aus New York angereiste Jack Hersch, Autor und Sohn des in Enns geretteten David Hersch, drückte bei der Veranstaltung seine Freude darüber aus, dass nun die Geschichte seines Vaters in Enns sichtbar werde.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Turmeremitin Birgit Kubik berichtet über ihre Woche in der Türmerstube hoch oben im Mariendom Linz >>

Die KIRCHENZEITUNG bietet vielfältige Angebote für Pfarren:
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>