Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
Der katholische Stadtpfarrer Niko Tomic stellte die Filialkirche in der Vorstadt, die Marienkirche Wels, für die Begegnung zur Verfügung.
Erzpriester Nikola Skopljak führte die Abordnung der serbisch-orthodoxen Pfarre Wels an, die 2016 gegründet wurde und deren Pfarrer er seit 2021 ist. Das erste Jahr seiner Tätigkeit in Wels verwendete er – neben den liturgischen Diensten – zum Aufbau von Kontakten mit seinen Gläubigen.
Die Pfarre hat nun 250 Familien in ihrer Kartei, rund 80 kommen regelmäßig zum Gottesdienst. Der wird derzeit in der katholischen Wallfahrtskirche Maria Fallsbach (Gunskirchen) gefeiert. Vorgesehen ist, dass die serbisch-orthodoxe Gemeinde in die Marienkirche Wels übersiedeln kann, sobald die Restaurierung der Decke abgeschlossen ist.
Der Vorsitzende der Sektion PRO ORIENTE Linz, Altlandeshauptmann Josef Pühringer betonte, dass die Begegnung dazu dient, im Geist von Kardinal König, der PRO ORIENTE gegründet hatte, Brücken zu den orthodoxen Christen vor Ort zu bauen: „Das Kennenlernen ist die Voraussetzung für das Verstehen. Das Wichtigste ist das Wissen voneinander, und das ist noch ausbaufähig.“
Zum Gottesdienst im Rahmen der Begegnung hatte der serbisch-orthodoxe Bischof von Österreich, Andrej Ćilerdžić, als Zeichen seiner Verbundenheit mit den Christ:innen aller Konfessionen in Wels Segenswünsche und eine Fürbitte geschickt.

Friedrich Gerstorfer von PRO ORIENTE (v. li.), Pfarrer Nikola und seine Frau Jelena, eine serbisch-ortodoxe Christin aus Wels

Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
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