ist Universitätsassistent (post-doc) am Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien sowie Beauftragter der Diözese Eisenstadt für den christlich-jüdischen Dialog.
Im Jahr 1946 – mit zwölf Jahren – spielte er erstmals bei einem Gottesdienst. Aus einem sehr musikalischen Elternhaus stammend bekam Konrad Altmann schon als Zehnjähriger Klavierunterricht, die Übersetzung vom Klavier auf die Kirchenorgel samt Spiel auf den Fußpedalen brachte er sich selbst bei.
Zudem förderte der Pfarrer den jungen Ministranten am Harmonium im Pfarrhof.
Als Jugendlicher hat Altmann achtmal wöchentlich in der rund 600 Katholik:innen zählenden Pfarre Altschwendt Orgel gespielt. Dass auf ihren Organisten Verlass ist, das wissen nicht nur die Altschwendter:innen, er half und hilft auch gerne in den Pfarren der Umgebung aus. Das Repertoire von Konrad Altmann umfasst die klassische Kirchenmusik, wobei er ins Schwärmen kommt, wenn er von Mozart- oder Schubertmessen erzählt, die er früher begleiten durfte. Kennt er Tage, an denen er dazu mal keine Lust hatte? Der Organist schaut überrascht: „Naa, eigentlich ned.“ „Nur die Beweglichkeit der Finger hat inzwischen merkbar abgenommen“, kommt er ins Grübeln. Schließlich waren die feinmotorischen Einschränkungen zusammen mit seinen zunehmenden Knieschmerzen die Gründe für seine Entscheidung, nach 80 Jahren vom regelmäßigen Dienst an der Orgel Abschied zu nehmen.

ist Universitätsassistent (post-doc) am Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien sowie Beauftragter der Diözese Eisenstadt für den christlich-jüdischen Dialog.
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