Lukas Pallitsch, Dr., PhD, ist Universitätsassistent (post-doc) am Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien sowie Beauftragter der Diözese Eisenstadt für den christlich-jüdischen
Die Idee hinter der 1996 gegründeten Warenbörse war einfach: Manches wird nicht mehr gebraucht, ist aber viel zu schade zum Wegwerfen. Gleichzeitig suchen andere genau solche Dinge. Das Angebot der Warenbörse reichte von Möbeln über Elektrogeräte, Kleidung, Hausrat und Spielzeug. Grete Kubai und Franz Schneebauer waren die „Drehscheiben“ in diesen Angelegenheiten. Für sie stand der Umweltgedanke im Vordergrund.
„Die Leute sind bereit zu geben und zu helfen. Gerade Kindersachen sind meist fast neuwertig. Und nebenbei schont man auch sein Geldbörsel, denn die Waren werden kostenlos vermittelt“, betonte Grete Kubai.
Jedes Jahr wurden rund 250 Waren für die Warenbörse angeboten. Kleinere Gegenstände übernahm Grete Kubai als Pfarrcaritas-Leiterin. Sie sammelte, sortierte und lagerte sie. Größere Dinge blieben zunächst bei den Spendern oder wurden bei Franz Schneebauer untergebracht, der dafür eine kleine Wohnung als Lager zur Verfügung stellte. Diese Gegenstände wurden in einer Liste erfasst, die an verschiedenen öffentlichen Orten ausgehängt wurde. Dort fanden sich sowohl Angebote als auch Gesuche.
Ein Teil der Waren wurde beim Pfarrflohmarkt verkauft.
Bei Bedarf wurde auch der Transport organisiert. Dafür waren Helferinnen und Helfer mit einem Kleinlastwagen unterwegs, die schon so manches sperrige Möbelstück durch enge Stiegenhäuser manövrieren mussten.
Die Warenbörse wirkte jedenfalls auch über die Pfarrgrenzen hinaus. „Es wäre schön, wenn das eine Anregung für andere Pfarren wäre“, wünschten sich die Schärdinger.

Lukas Pallitsch, Dr., PhD, ist Universitätsassistent (post-doc) am Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien sowie Beauftragter der Diözese Eisenstadt für den christlich-jüdischen
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