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Evangelium der Heiligen Nacht und des Christtags

GLAUBENS_GUT

Lukas 2,1–14 und Johannes 1,1–18 sind die neutestamentlichen Bibelstellen, die am heiligen Abend und am Christtag gelesen werden.

Ausgabe: 51/52 2025
16.12.2025

Es geschah aber in jenen Tagen, dass Kaiser

Augustus den Befehl erließ, den ganzen Erdkreis

in Steuerlisten einzutragen. Diese Aufzeichnung

war die erste; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.


Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu

lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in

Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die

Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und

Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen

mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind
erwartete.


Es geschah, als sie dort waren, da erfüllten sich

die Tage, dass sie gebären sollte,
und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen.
Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine

Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.


In dieser Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld

und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. 
Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen und die
Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie und sie 
fürchteten sich sehr.


Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht,

denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude,

die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist

euch in der Stadt Davids der Retter geboren;

er ist der Christus, der Herr. Und das soll euch als 
Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, 
in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. 


Und plötzlich war bei dem Engel ein großes
himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden den Menschen
seines Wohlgefallens.

 

 

 

Das Evangelium vom Christtag_ 


Im Anfang war das Wort,
und das Wort war bei Gott, 
und das Wort war Gott.
Dieses war im Anfang bei Gott.


Alles ist durch das Wort geworden

und ohne es wurde nichts,
was geworden ist.
In ihm war Leben
und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der 
Finsternis und die Finsternis
hat es nicht erfasst.


Ein Mensch trat auf, von Gott 
gesandt; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis 
abzulegen für das Licht, damit alle

durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht,
er sollte nur Zeugnis ablegen
für das Licht. 


Das wahre Licht, das jeden Menschen

erleuchtet, kam in die Welt. Er war

in der Welt und die Welt ist durch ihn

geworden, aber die Welt erkannte ihn

nicht. Er kam in sein Eigentum, aber

die Seinen nahmen ihn nicht auf.  


Allen aber, die ihn aufnahmen,

gab er Macht, Kinder Gottes zu werden,

allen, die an seinen Namen glauben,

die nicht aus dem Blut, nicht aus dem

Willen des Fleisches, nicht aus dem

Willen des Mannes, sondern aus

Gott geboren sind. 


Und das Wort ist Fleisch geworden

und hat unter uns gewohnt und

wir haben seine Herrlichkeit geschaut,
die Herrlichkeit des einzigen Sohnes

vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. 


Johannes legt Zeugnis für ihn ab
und ruft: Dieser war es, über den

ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt,
ist mir voraus, weil er vor mir war. 


Aus seiner Fülle haben wir alle
empfangen, Gnade über Gnade.


Denn das Gesetz wurde durch Mose

gegeben, die Gnade und die Wahrheit

kamen durch Jesus Christus. 


Niemand hat Gott je gesehen.
Der Einzige, der Gott ist
und am Herzen des Vaters ruht,
er hat Kunde gebracht.

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