Das Leben des oberösterreichischen Priesters Johann Gruber zeugt von Mut und Nächstenliebe - bis in den Tod. Ein Theaterstück im Linzer Mariendom macht seine Geschichte lebendig. Die KiZ verlost Karten.
Ausgabe: 18/2017
02.05.2017
Der oberösterreichische Priester und Reformpädagoge Johann Gruber war ein Widerstandskämpfer. Er trat konsequent für Schwächere ein und wollte verändern und erneuern. Dafür wurde er im politischen und kirchlichen Umfeld der Zwischenkriegszeit und des Nationalsozialismus nicht belohnt, sondern angefeindet und verurteilt. Dennoch vertrat der Lehrer von Waisenkindern und Jugendlichen unbeirrbar seine Überzeugungen. Im Konzentrationslager Gusen trieb er sein Engagement auf die Spitze. Er setzte dabei sein eigenes Leben aufs Spiel.
Der Schriftsteller und Drehbuchautor Thomas Baum hat nach einer Biografie des Historikers und Verlegers Helmut Wagner ein Theaterstück geschrieben. "Der Fall Gruber" wird von Regiseur und Schauspieler Franz Froschauer inszeniert, der in der Tiotelrolle zu sehen ist. Musik: Peter Androsch. Mit Katharina Bigus, Franz Froschauer, Tanja Jetzinger, Alois Kreuzwieser, Anna Valentina Lebeda, Andreas Pühringer.
Das Stück wurde vom Verein Plattform Johann Gruber initiiert und wird in Kooperation mit dem Mariendom Linz und der KirchenZeitung Diözese Linz aufgeführt. Die Aufführungen finden kurz vor der Neugestaltung des Innenraumes im einzigartigen Ambiente des leergeräumten Linzer Mariendomes statt.
Termine: Samstag, 24. Juni und Sonntag, 25. Juni 2017, jeweils 20.30 Uhr
Karten: € 29,–. Minus 10% Ermäßigung für KiZ-Leser/innen im Domcenter Linz, Herrenstr. 36, Tel. 0732/94 61 00.
Zusätzlich verlost die KirchenZeitung 3 x 2 Karten für den 25. Juni. Schreiben Sie bis 19. Mai an KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: gewinnen[at]kirchenzeitung.at, Fax: 0732/76 10-39 39, Kennwort: „Gruber“.