Wenn man Hannah Aigner zuhört, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Während andere Jugendliche von der Karriere ganz in Beschlag genommen sind oder sich um die Einrichtung einer eigenen Wohnung kümmern, hat die 21-Jährige innerhalb eines Jahres ein Waisenhaus gebaut – und das in Afrika, im abgelegenen Norden Ghanas, wo es bis heute keinen Strom gibt. Bei einem Freiwilligeneinsatz hat sie das Schicksal von Waisenkindern so berührt, dass sie beschloss, mehr zu tun. Nicht über Veränderungen reden, sondern sich berühren lassen und anpacken. Das ist die Devise von Hannah aus Großraming. Die KirchenZeitung hat ihren Einsatz mit dem Solidaritätspreis 2013 ausgezeichnet. Siehe Seite 21