Arme Länder sind aus Sicht des Vatikans zu wenig an den Entscheidungsprozessen für eine stabilere Weltwirtschaft beteiligt.
Ausgabe: 2013/41
08.10.2013
Nach Ausbruch der Finanzkrise hätten vor allem die Industrieländer der G-20-Gruppe über eine bessere ökonomische Abstimmung diskutiert und schwächere Staaten nicht einbezogen, kritisierte der vatikanische Außenminister, Erzbischof Dominique Mamberti, vor der UN-Vollversammlung in New York. Er forderte international verbindliche Entscheidungsmechanismen, die eine Beteiligung aller Länder sicherstellen. Größte Gefahr für die Entwicklung armer Länder seien gewalttätige Konflikte wie derzeit etwa in Syrien.