Der jordanische Caritas Direktor Wael Suleiman plädiert für mehr Hilfe vor Ort.
Ausgabe: 2013/41
08.10.2013
Die verstärkte Aufnahme von Syrien-Flüchtlingen durch europäische Staaten ist für die Caritas in Jordanien kein probates Mittel, um die Krisensituation in Syrien und den Nachbarländern zu entschärfen: Das betonte der Direktor der „Caritas Jordan“, Wael Suleiman, im Gespräch mit „Kathpress“ und weiteren österreichischen Journalisten in der jordanischen Hauptstadt Amman. Die meisten Flüchtlinge würden in Europa nicht heimisch werden, ist der Caritas-Direktor überzeugt. Es gelte vielmehr, den Menschen vor Ort zu helfen. Europa sei gefordert, finanziell, vor allem aber auch politisch zu „helfen“.