Kirche geht mit, war das Leitmotiv über alle Jahre, was in der Stahlkrise, der Verstaatlichten-Krise, der Privatisierung und der Wirtschaftskrise zur großen Herausforderung wurde.
Schon am 14. September feierte der Treffpunkt mensch & arbeit Standort voestalpine, vormals Christliche Betriebsgemeinde VOEST cbv, das 60-jährige Bestehen (wir berichteten in der letzten KiZ). Im Rahmen des Festes wurden die Schritte in die Zukunft – nach dem Weggang von Betriebsseelsorger Rupert Granegger – vorgestellt. Als Werks- und Lagerkaplan begann Josef Holzmann 1953 in den Barackensiedlungen die Voest-Pendler zu betreuen. Schon 1955 fand die erste Barbarafeier statt. Unter Hans Innerlohinger wurde 1968 ein Zentrum in der Wahringerstraße erbaut, aus der „Katholischen Werksgemeinschaft“ wurde die „christliche Betriebsgemeinde VOEST“. Kirche geht mit, war das Leitmotiv über alle Jahre, was in der Stahlkrise, der Verstaatlichten-Krise, der Privatisierung und der Wirtschaftskrise zur großen Herausforderung wurde. Mit Ende August beendete Rupert Granegger seine Tätigkeit als Priester in der Betriebsseelsorge am Standort voestalpine. Die Arbeit wird von einem pastoralen Team weitergeführt, das seit einem Jahr Dr. Martina Hoffelner leitet. Mag. Thomas Hamerl ist als Jugendleiter für die Lehrlinge und jungen Erwachsenen da.