Tote im Vorfeld der Fußball-WM --- Temelin: Chancen auf Ausbau sinken --- Barrierefrei wohnen am Froschberg in Linz --- Gedenkort Hartheim: Junge Besucher/innen
In einem offenen Brief wandte sich die Katholische Arbeitnehmer/innen Bewegung Oberösterreich KAB am Tag der menschenwürdigen Arbeit (siehe links) an die Bundesregierung. Darin geht die KAB auf die Fußball-WM 2022 in Katar ein: Es stünden jetzt schon die größten Verlierer fest. Allein seit Sommer 2013 seien 44 nepalesische Gastarbeiter durch die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Katar gestorben. „Die Not der Menschen in Nepal, Bangladesh, Sri Lanka, auf den Philippinen und anderen Ländern Südasiens treibt sie in die Hände von modernen Menschenhändlern: Arbeitsvermittler in der Golfregion.“ Die KAB fordert die österreichische Bundesregierung auf, gegen die Ausbeutung in aller Schärfe aufzutreten.
Temelin: Chancen auf Ausbau sinken
Mit Ausnahme einer Partei sprechen sich alle Parteien, die zu den tschechischen Parlamentswahlen am 26. und 27. Oktober kandidieren, gegen den Ausbau von Temelin aus. Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober sieht – ganz im Sinne Oberösterreichs – die Chancen sinken, dass Temelin ausgebaut wird.
Barrierefrei wohnen am Froschberg
Die Caritas konnte am 3. Oktober die Fertigstellung des Rohbaus zum Projekt „Wohnen am Froschberg“ in Linz feiern. In einem Jahr werden hier 27 barrierefreie seniorengerechte Mietwohnungen beziehbar sein.
Gedenkort Hartheim: Junge Besucher/innen
Seit zehn Jahren besteht die Gedenkstätte „Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim“. Bei der jährlichen Gedenkfeier am 1. Oktober im Schloss Hartheim wies Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer darauf hin, dass mehr als 50 Prozent der Besucher/innen junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahre sind. In Hartheim sind in der NS-Zeit über 30.000 Menschen ermordet worden, darunter etwa 500 Priester, vor allem aus Polen.