Als „Dolmetscher Gottes in einer Zeit der gott- und menschenverachtenden Barbarei“ hat der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer den seligen Franz Jägerstätter bezeichnet.
Ausgabe: 22/2017
30.05.2017
Jägerstätter „verleiblicht das ‚Ich widersage‘ des Taufbekenntnisses gegenüber den Verlockungen und Verführungen des Bösen, gegen Vergötzungen von Nation und Rasse und hält dafür den Kopf hin“, sagte Bischof Scheuer bei der 10. Sternwallfahrt der Katholischen Männerbewegung (KMBÖ) nach St. Radegund anlässlich des 110. Geburtstags des Seligen. Aus allen Richtungen kamen Pilger/innen zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto am 27. Mai nach St. Radegund. St. Radegunds Bürgermeister Simon Sigl (von rechts) geht mit einer Gruppe von Pilger/innen, unter ihnen Bischof Manfred Scheuer und Jägerstätter-Biografin Erna Putz, zur Kirche, wo als Höhepunkt der Wallfahrt Gottesdienst gefeiert wurde.